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Kaffee online verkaufen

Verschiedene Kaffee Online Shops haben eine große Auswahl an Kaffee im Angebot. Hier ist der Einkauf entscheidend da durch höhere Bestellmengen entsprechend sehr gute Einkaufspreise zu erzielen sind und so eine hohe Marge (Gewinn) zu erwirtschaften ist. Es gibt natürlich zahlreiche spezialisierte Kaffee Onlinehändler, bei denen die eigene Marke (Markenstrategie) im Vordergrund steht, doch hier ist eine Etablierung sehr langwierig und ist zusätzlich mit hohen Kosten im Bereich der viralen Markenbildung verbunden.

Die Zahl der Kaffee Online Shops ist in den vergangenen Jahren und Monaten rasant gestiegen. Wichtig ist in erster Linie das man sich vom Wettbewerb maßgeblich unterscheidet: z.B. schneller Versand, übersichtliche Preisgestaltung und eine moderne Webpräsenz (Shopsystem – z.B. Magento 2.0) um die benötigten Verkaufszahlen (Conversion) zu erreichen. Kaffee günstig kaufen

Warum ist Kaffee eigentlich doch so teuer?

In Deutschland wird auf alle kaffeehaltigen Waren die so genannte Kaffeesteuer (7% MwSt.) erhoben. Pro Kilogramm Röstkaffee werden z. B. vom Fiskus 2,20 EUR vereinnahmt. 1 kg löslicher Kaffee muss mit 4,80 EUR versteuert werden. Somit besteht der Preis für 500 g Röstkaffee z. B. von 3,80 EUR zu 30 Prozent aus Steuern.

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Moderner Online Shop

Welche Zubereitungsarten sind bei uns die beliebtesten?

Es begann mit dem einfachen Überbrühen von gemahlenen oder zerstoßenen Bohnen in Kännchen. Nun genießen wir Filterkaffee, Espresso aus Tabs, Cappuccino zum Anrühren mit heißem Wasser oder sogar fertigen Kaffee in Dosen.

Bei diesen vielen Zubereitungsvarianten bleibt der Filterkaffee aus gemahlenen Bohnen der Klassiker, doch auch Löskaffee und vor allem die neuen Angebote wie Kaffeetabs oder -kapseln bringen frischen Wind in die Küchen der Kaffeegenießer. Etwa acht Prozent des Röstkaffees werden in Deutschland koffeinfrei genossen. 2006 wurde beispielsweise in Deutschland doppelt so viel Kaffee in Pads bzw. Kapseln gekauft als noch 2005. D. h., 14.000 Tonnen gingen bereits portionsweise verpackt über den Ladentisch. Auch Espressosorten werden immer beliebter. Hier hat sich der Verbrauch seit 2004 verdoppelt. In Österreich bereiten bereits 40 Prozent der Haushalte ihren Kaffee zumindest hauptsächlich mit automatischen Espressomaschinen zu. Trendsieger ist jedoch der Löskaffee in allen Varianten – vom klassischen Granulat bis zu den Mischungen wie Latte Macchiato oder Cappuccino Vanille oder fertig zubereiteter Kaffee in der Dose. Um Löskaffee zu gewinnen, wird bereits aufgebrühtem Kaffee (Filterkaffee oder Espresso) durch Gefriertrocknen das gesamte Wasser wieder entzogen. Wenn es Cappuccino- Pulver werden soll, setzt man noch je nach Geschmacksrichtung Zucker, Milchpulver und Aromen bei.

Pro-Kopf-Konsum von Kaffee in ausgewählten Ländern in Europa und weltweit im Jahr 2015 (in Kilogramm Rohkaffee)

Die Top 10 Länder beim Kaffee-Konsum.

Pro-Kopf-Konsum von Kaffee in ausgewählten Ländern in Europa und weltweit im Jahr 2015 (in Kilogramm Rohkaffee) – Quelle: Statista 2018

  • Finnland – 12,2 kg
  • Schweden – 10,1 kg
  • Norwegen – 8,8 kg
  • Österreich – 7,8 kg
  • Schweiz – 7,7 kg
  • Deutschland – 7,2 kg
  • Dänemark – 6,9 kg
  • Griechenland – 5,8 kg
  • Italien – 5,6 kg
  • Slowenien – 5,5 kg
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Der Weg zum Genießer.

Kaffee ist nach Erdöl das zweitwichtigste Welthandelsgut, für viele Staaten ist die braune Bohne die Devisenquelle Nummer eins. Wie die Händler in den Konsumnationen an den Kaffee kommen, kann sehr unterschiedlich sein. Denn es gibt viele Handelswege für diese begehrte Ware.

Schon Tanja Blixen (1885-1962), Autorin von – Jenseits von Afrika – und Kaffeepflanzerin in Kenia, erfuhr schmerzlich, dass Kaffee nicht reich macht. Sie schreibt über ihre Arbeit: Es ist ein enttäuschender Anbau, der selten den Erfolg bringt, den man erhofft. Nach einer Dürreperiode und schlechten Ernte verkaufte Tanja Blixen ihre Plantage 1931 und verließ Afrika. Kaffeeanbau ist nicht nur mühevoll, sondern durch Klima, Pflanzenkrankheiten und Preiseinbrüche unberechenbar. Die Gewinnung von einem Kilogramm Rohkaffee kostet den Pflanzer zwischen 1,20 bis 2 Dollar. Ein so hoher Produktionspreis kann schwerlich große Reichtümer für kleine Bauern und Plantagenbesitzer abwerfen. Deshalb müssen sie in mageren Zeiten vom Staat subventioniert werden.

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Der Kaffeemarkt.

Man schätzt, dass weltweit 20 bis 25 Millionen Menschen Geld mit Kaffee verdienen: Pflücker, Kaffeebauern, Reedereien, Großhändler und Röstereien. Welche Organisationen am Kaffeeverkauf teilnehmen, ist von Land zu Land verschieden. Mögliche Marktbeteiligte sind Pflanzer, Kooperativen, Exporteure, Importeure und Verarbeiter. In einigen Staaten wird der Bohnenhandel dem freien Spiel des Marktes überlassen, andernorts hingegen gibt es Organisationen , die die Vermarktung übernehmen. Relativ selten kommt es vor, dass ein Importeur direkt bei einem Plantagenbesitzer einkauft. Meist wird der Verkauf von einem Exporteur oder einer Kaffee-Kooperative abgewickelt. In den englischsprachigen Staaten Afrikas übernehmen so genannte Marketing-Boards den Verkauf. Exporteure und Kaffee-Kooperativen haben häufig nicht nur eine reine Handelsfunktion – sie verarbeiten manchmal auch die Ernte, die die Bauern anliefern.

Die Bundesrepublik ist nach den USA das zweitgrößte Kaffeeimportland der Welt: Bis zu 14 Millionen Sack Kaffee (a 60 Kilogramm) führt Deutschland jährlich ein. Da die Bohnen verschifft werden, sind Hamburg und Bremen die Anlaufpunkte für die Überseefrachter. Alle Kaffee produzierenden Länder sind in den Lagern der Großhändler vertreten. Jeder, der einmal durch die Speicherstadt in Hamburg spaziert ist, kennt das Fernweh, das die Kaffeelager wecken: Kaffee verströmt die Aura der großen, weiten Welt. Dies macht für viele, die mit Kaffee handeln, den Reiz aus.

Der Kaffeeeinkauf.

Kaffee wird zum großen Teil am Telefon gehandelt: Käufer und Verkäufer legen Menge, Qualitätsstandard und Preis der Ware fest. Anschließend erhält der Käufer per Fax eine schriftliche Auftragsbestätigung. Handelspartner ist übrigens nicht nur Senor Sanchez in Übersee, sondern oft auch Herr Meyer in Hamburg, denn viele Kaffeeländer haben Vertretungen in Deutschland. Dazu kommt, dass einige deutsche Kaffeeverarbeiter auch bei Großhändlern ordern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Kaffee zu kaufen, und der Handel lebt von persönlichen Verbindungen, die oft über Jahre aufgebaut wurden. Daneben ist Kaffee auch ein Spekulationsobjekt. Da sich der Weltmarktpreis ständig ändert, ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt für den Kauf zu treffen. Wenn etwa damit gerechnet wird, dass die Preise bald steigen, versuchen viele Verarbeiter, sich vorher noch mit größeren Ladungen Kaffee einzudecken.

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Der Preis des Kaffees.

Der Kaffeepreis hängt entscheidend von Angebot und Nachfrage auf dem Weltmarkt ab. Die Kaffeehersteller in den Konsumländern verfolgen täglich die Entwicklung an der Kaffeebörse in New York und setzen danach die aktuellen Preise fest. Da es tendenziell eine leichte Überproduktion gibt, ist Kaffee immer wieder anfällig für Preiseinbrüche. Viele Ursprungsländer versuchten deshalb in der Vergangenheit, einen Teil ihrer Produktion zurückzuhalten, um das Angebot künstlich zu verknappen und dadurch den Preis anzuheben. Die Politik der Angebotsverknappung verfolgte zunächst auch das Internationale Kaffee-Abkommen, indem es Exportquoten für Mitgliedsstaaten festlegte. Doch dieses System erwies sich als zu starr und wurde deshalb aufgegeben. Für die Verwaltung des Internationalen Kaffee- Abkommens ist die Internationale Kaffee Organisation (ICO) mit Sitz in London zuständig.

Auch Klimaschwankungen haben Einfluss auf den Preis: Wenn Frost die Pflanzen vernichtet, steigt der Preis für Rohkaffee. Manche Länder erheben noch zusätzlich eine Kaffeesteuer. Von 500 Gramm Röstkaffee fließen in der Bundesrepublik über 1 Euro in die Steuerkasse, insgesamt verdient der Staat jährlich mehr als 1 Milliarde Euro mit dem Kaffeedurst der Bürger. Viele Staaten haben diese Steuer bereits abgeschafft. In. Europa wird sie nur noch in Deutschland, Luxemburg, Belgien und Dänemark erhoben.

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